Vereinsarchiv

Im Gespräch mit Bernd Hielscher

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Veranstaltungshinweis: Theaterfahrt nach Passau am 8. Mai 2009

Liebe Theaterfreunde,
 
wir dürfen Sie heute zu einer Theaterfahrt nach Passau in das Fürstbischöfliche Opernhaus zu einer Bühnenprobe der Oper "Othello" mit Regisseur Mr. Jonathan Lunn
am Freitag, den 08.Mai 2009 einladen. Die Anzahl der Teilnehmer an der Fahrt ist auf 30 Personen begrenzt.
 
Ablauf:
7.30 Uhr: Abfahrt am Busbahnhof am Hagen in Straubing
9.00 Uhr: Frau Fröscher ( Dramaturgin am Landestheater Niederbayern ) führt uns durch das Opernhaus
10.00 Uhr - 11.30 Uhr: Teilnahme an der Opernbühnenprobe. Wir sitzen im 1. Rang.
12.00 Uhr - 13.00 Uhr: Mittagessen in dem Gasthaus " 3 Linden " ( direkt neben dem Dom, die Kosten trägt jeder selbst )
13.15 Uhr - 14.00 Uhr: Domführung mit Herrn Reinisch ( 1. Vorsitzender des Theater-Freundeskreises Passau)
14.30 Uhr: Abfahrt nach Straubing ( ab Donaulände Busparkplatz)
ca.16.00 Uhr Ankunft in Straubing
 
Sie können sich verbindlich unter der Telefonnummer 09421/ 923370  Susanne Brüker (bitte auch auf AB sprechen) oder unter der Email-Adresse susanne_brueker@yahoo.de mit dem Betreff: „Theaterfahrt nach Passau“ bis zum 28.04.2009 anmelden.
 
Die Kosten für diese Fahrt übernimmt der Verein. Sollten Sie kurzfristig doch nicht mitkommen können, dann sagen Sie bitte Bescheid. Wir würden dann gegebenenfalls den Platz an Personen weitergeben, die auf der Warteliste stehen.
 
Wir freuen uns auf die gemeinsame Fahrt.
 
Mit theaterfreundlichen Grüßen

RA Hans  Sax                               
(1.Vorsitzender)    

Susanne Brüker                              
(2. Vorsitzende)       

 

 

 

14.03.2009 Lesung mit Ursula Erb

Seit 1970 ist sie am Landestheater Niederbayern, vormals Südostbayerisches Städtetheater, engagiert und war bisher in über 180 Rollen zu sehen. Ursula Erb wird aus ihrem Leben erzählen und über das Geschehen vor und hinter den Kulissen des Theaters. Dabei wird sie Fragen beantworten. Außerdem liest sie ausgewählte Lyrik, u. a.  Gedichte von Rainer Maria Rilke und Mascha Kaléko. Musikalisch umrahmt wird der Auftritt der Schauspielerin von Gerold Huber mit Schülern des Anton-Bruckner-Gymnasiums.
Die Veranstaltung findet statt am Samstag, den 14. März 2009, 19.30 Uhr, im Foyer des Theaters am Hagen. Der Eintritt ist frei. Das Büfett wird geöffnet sein.

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Theatertreffen am 20. November 2008

 - angeregt vom Freundeskreis Theater in Straubing e. V. -

Wolrad Stoecker und Martin Brüker haben am 27.10.08 die Leiterinnen und Leiter der Theatergruppen in Straubing zu einem Treffen im Alten Schlachthof am 20.11.08 eingeladen – und fast alle kamen. Aus der Vorstandschaft unseres Vereins waren gekommen Martin Brüker, Juliane Eigner, Andreas Niedermeier, Wolrad Stoecker und ich. Nachdem Martin Brüker als Spiritus Rector des Treffens Zweck und Aufgaben des Freundeskreises Theater in Straubing e. V. erläutert hatte, wurden in anregender Atmosphäre die unten aufgeführten Gruppen durch ihre Vertreter vorgestellt, wobei auch über Projekte und Termine sowie über Wünsche gesprochen wurde. Martin Brüker hat auf Stellwänden die wesentlichen Erklärungen aufgeschrieben und ich, Ulrich Schwendke, als Schriftführer des Vereins habe Notizen gemacht. So hat sich in der Reihenfolge der Vorstellung der Gruppen u. a. Folgendes ergeben:

1. Traumtheater, vertreten durch Wolrad Stoecker:
Es besteht seit 1994 und bringt jährlich ein Stück heraus. Alle zwei Jahre kommen zum Kinder- und Jugendtheater Gruppen aus ganz Deutschland. Derzeitige Produktion: „Neues vom Hotzenplotz“ beim Jugendfestspiel im Theater am Hagen, Aufführungen am 19. u. 25.04.09.Wünsche: Informationen über die anderen Gruppen (Termine sollen weitergegeben werden), Informationen für Theaterinteressierte, Werbung auch außerhalb des Straubinger Tagblatts.

2. Laienspielgruppe der JVA, vertreten durch Alfred Jurgasch:
Sie besteht seit 1976, will zur Freizeitgestaltung beitragen und die Gefangenen gruppenfähig machen. Früher wurde Bauerntheater gespielt. Eine neue Inszenierung wurde neun Monate lang geprobt, und zwar zweimal 90 Minuten lang pro Woche. Die Aufführungen finden nicht mehr im ehemaligen Kinosaal statt, sondern in der Sporthalle. Die Zuschauer brauchen keine Bedenken zu haben, weil Anstaltspersonal in angemessener Zahl anwesend sei. Zuletzt wurde „Der zerbrochene Krug auf Bayrisch“ aufgeführt. Die Handwerksbetriebe der JVA stehen zur Verfügung, müssen aber bezahlt werden. Es wird ein Eintrittspreis von 5 € erhoben. Am 19.04.09 findet die Premiere des Stücks „Der Geisterbräu“ von Joseph Maria Lutz statt. Meist beginnen die Aufführungen in Zukunft um 18 Uhr, einmal um 14 Uhr. Wünsche: Austausch zwischen den Gruppen, auch über Inhalte; Doppelaufführungen verschiedener Gruppen sollten vermieden werden.

3. Theatergruppe des Johannes-Turmair-Gymnasiums (JTG), vertreten durch Gerhard Bielmeier:
Im Wesentlichen werden klassische Stücke mit aktuellem Bezug aufgeführt. Es besteht ein Grundkurs „Dramatisches Gestalten“, außerdem fängt eine Gruppe der Unterstufe mit dem Theaterspielen an. Vorbereitet wird das Stück „Frank V.“ mit Aufführungen am 24. und 25.06.09 im Theater am Hagen. Im Gymnasium besteht eine kleine Bühne zum Proben. Wünsche: Teilnahme ermöglichen bei der Regiearbeit professioneller Theater, evtl. im Rahmen eines Workshops; werbewirksame Maßnahmen; Unterstützung bei Anschaffungen. Hinweis des Herrn Bielmeier: Der Konstümfundus des Bezirksklinikums Mainkofen kann genutzt werden.

4. Theatergruppe des Gymnasiums der Ursulinen-Schulstiftung („Urscheln“), vertreten durch Erika Möckel:
Die Gruppe wurde 1992 gegründet und besteht derzeit aus 38 Mädchen, die zu 80 % Männerrollen spielen müssen.. Das Konzept entspricht etwa dem des JTG. Die Teilnehmerinnen kommen überwiegend aus der Mittelstufe bis Oberstufe, ein Grundkurs besteht derzeit nicht. Da am Gymnasium samstags nachmittags Unterricht stattfindet, gibt es Probleme bei den Theaterproben. Am 02. und 03.07.2009 wird im Theater am Hagen eine Aufführung gegeben, das Stück wird noch ausgewählt. Wünsche: Workshops mit einem Profi in Straubing, z. B. mit Tipps für die Beleuchtung; finanzielle Unterstützung für Anschaffungen.

5. Theatergruppe des Anton-Bruckner-Gymnasiums (ABG), vertreten durch Iris Schaarschmidt-Giesler, die die Gruppe im Jahre 2005 übernommen hat:
Es bestehen Gruppen in der Unter- und der Mittelstufe, auch ein Grundkurs „Dramatisches Gestalten“. In Vorbereitung befindet sich „Feuervogel“ nach Igor Strawinsky. Diese Produktion soll bis November 2009 fertig sein. Wünsche: Dieses Stück sollte ohne oder mit nur geringen Kosten im Theater am Hagen aufgeführt werden können. Man sollte für den Auftritt der Gruppe durch direktes Ansprechen von mutmaßlichen Interessenten werben; Workshops für Schüler, z. B. zum Thema Impro-Theater, Körpersprache.

6, Theatergruppe des Ludwigsgymnasiums („Luggy“), vertreten durch Karlheinz Frankl:
Sie besteht seit 1991. Es gibt verschiedene Spielgruppen, auch der „Ehemaligen“. Das Gymnasium verfügt über eine Bühne in der Größe derjenigen des Theaters am Hagen. Vorgesehen ist die Aufführung einer ironisierenden Fassung von Schillers „Bürgschaft“. Dieses Oberstufen-Stück (Arbeitstitel „Bürgschaften“) soll am 13.03.2009 Premiere haben. Die Entwicklung eines Stücks dauert zwei Jahre. Gewöhnlich gibt es eine Aufführung pro Jahr, 2009 jedoch zwei. Wünsche: Die Unterstufe plant das  Projekt „Wiederschaun“ mit der Aufführung in der vorletzten Woche vor den großen Ferien 2009. Die Vorbereitung des Stücks „Zwischen den Stühlen“, das die „Ehemaligen“ aufführen werden, ist langwierig und soll Ende 2009 (zwischen Weihnachten und Neujahr) gezeigt werden. Wünsche: entsprechen denjenigen der obigen Gruppen; unentgeltliche oder preisgünstige Benutzung des Theaters am Hagen; andere Werbung mit gezielter Ansprache „Auge in Auge“; Unterstützung bei den Kosten der Aufführungsorte.

7. Theatergruppe an der Schule der Phantasie, vertreten durch Christine Neubauer-Dorsch:
Die Gruppe besteht seit 2005. Es wird Generationen übergreifend gespielt. Die Kinder (8 bis 10 Jahre alt) erfinden selbst die Geschichte, sodass es kein Auswendiglernen gibt. Jeder Mitspieler kann sich nach seinen Möglichkeiten entfalten. „Einer für alle, alle für einen.“ Es gibt zehn Nachmittagstermine zur Findung der „Produkte“. Im Jahr 2009 wird „Der Lebenskreis“ (Vom Baby bis zum Greis) behandelt. Die Schule der Phantasie lädt ein zu einer Werkschau des Kinder-Theaterkurses am 05.12.08, 17 Uhr, im AnSTATT-Theater im Alten Schlachthof. Das Thema soll immer wieder aufgegriffen werden, auch von Erwachsenen. Ziel ist die Schaffung weiterer Gruppen von Erwachsenen und Jugendlichen. Wünsche: Techniker am Mischpult für Licht und Ton (damit sich Christine Neubauer-Dorsch der Bühne widmen kann); Requisiten zwischen den Theatergruppen austauschen.

8. Theater ImPuls (Leitung: Andreas Wiedermann, Straubing), vertreten durch Uta Lederer-Hensel:
Es gibt Aufführungen in Straubing und München, dort im TamS – Theater am Sozialamt. Geplant sind eine szenische Lesung eines Weihnachtsmärchens am 13.12.08 im Keller des „Steininger“ in der Jakobsgasse in Straubing und weitere Lesungen zu je 45 Minuten. Wünsche: Das Theater ImPuls hat Probleme wegen der Kosten und wünscht Unterstützung.

Es wird in der Versammlung mitgeteilt, dass Annette Vogel, Bühnentänzerin und Choreographin, die im Jahre 2008 den Kulturförderpreis der Dresdner Bank und der Stadt Straubing erhalten hat, in Straubing ein Tanztheater inszenieren und in die hiesige Theaterarbeit eingebunden werden will. Für Herbst 2009 arbeite sie mit Behinderten im Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Straubing an einem Projekt mit dem Titel „Unsere Stadt“.

Folgende Theatergruppen in Straubing waren am 20.11.08 nicht vertreten: Atelier-Theater Schintergrube; Theatergruppe der FOS, Theatergruppe der Jakob-Sandtner-Schule, Theatergruppe in der VHS, Volksbühne Straubing, Gäuboden’sche Lustspielgesellschaft.

Erschienen war auch Amtsleiter Burgmayer vom Kulturamt der Stadt Straubing. Zur Frage nach den Kosten der Benützung des Theaters am Hagen durch Straubinger Theatergruppen erklärte er: Sämtliche Nutzer, also auch die Theatergruppen, zahlen seit 01.01.2007 eine Miete von 714 €. Darin ist außer der eigentlichen Aufführung eine Haupt- und Generalprobe inbegriffen. Die Stadt stellt dazu jeweils den Hausmeister und den Beleuchter. Bei der Stadt kann ein Antrag auf Gewährung eines Zuschusses gestellt werden, der sich etwa auf die Hälfte der Miete beläuft. Im AnSTATT-Theater beträgt die Miete 200 €. Beim Kulturamt ist ein Infoblatt erhältlich.